Gefährliche Elitespieler begeben sich auf eine dreimonatige galaktische Expedition

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Mehr als 6.500 Spieler des Weltraumsimulationsspiels Elite Dangerous haben mit „Distant Worlds 3“ begonnen, einer dreimonatigen In-Game-Reise in die entlegensten Winkel der Milchstraße. Diese ehrgeizige, von der Community geleitete Expedition unterstreicht den einzigartigen Reiz des Spiels: eine vollständig realisierte virtuelle Galaxie, die den Spielern den Geist der Weltraumforschung auf eine Weise erleben lässt, die reale Weltraumprogramme noch nicht erreichen können.

Das Phänomen der fernen Welten

Die „Distant Worlds“-Ereignisse sind nicht neu. Die erste fand im Jahr 2016 statt und zog 1.300 Teilnehmer an, während bei der zweiten im Jahr 2019 fast 14.000 Piloten an der Reise teilnahmen. Was diese Expeditionen auszeichnet, ist nicht nur der Umfang, sondern auch der Grad des spielergesteuerten Engagements. Die Organisatoren koordinieren Aktivitäten, die über das bloße Erreichen eines Ziels hinausgehen, darunter simulierte Geologieprojekte, Bergbauarbeiten, Kartierungsuntersuchungen und wissenschaftliche Studien.

Das visuelle Spektakel Tausender Schiffe, die gemeinsam eine FTL-Reise (schneller als das Licht) starten, wie in einem aktuellen Reddit-Beitrag festgehalten, zeigt das beeindruckende Ausmaß des Ereignisses. Der Erfolg der Veranstaltung beweist, dass die Spieler mehr schätzen als nur die Spielmechanik: Sie suchen nach gemeinschaftlicher Erkundung, Entdeckung und Gemeinschaft.

Elite Dangerous : Eine beständige Galaxie

Elite Dangerous, das 2014 auf den Markt kam, zeichnet sich durch seine 1:1-Nachbildung der Milchstraße aus. Spieler navigieren durch ein riesiges Universum, in dem sie handeln, kämpfen und erkunden können – einschließlich der Landung auf Planetenoberflächen. Das Spiel hat sich im Laufe der Zeit weiterentwickelt und wichtige Updates wie Alien-Invasionen und verbesserte Kernsysteme hinzugefügt.

Die Entwickler von Frontier Developments erkennen die Bedeutung dieser Community-Events. Gauthier Verquerre, ausführender Produzent, sagte gegenüber Space.com, dass diese Expeditionen sowohl erfahrene Spieler als auch Neulinge zusammenbringen, ein unterstützendes Umfeld schaffen und die anhaltende Leidenschaft für die Serie zeigen.

Vermächtnis und zukünftige Ziele

Frühere Expeditionen haben bereits Spuren im virtuellen Universum des Spiels hinterlassen. Am Ende von Distant Worlds 2 bauten die Spieler „Explorer’s Anchorage“, eine Raumstation in der Nähe des galaktischen Zentrums bei Sagittarius A*. Dieses Mal zielt die Expedition darauf ab, die Grenzen weiter zu verschieben, und die Spieler sind gespannt darauf, welche neuen Entdeckungen und Strukturen aus dieser gemeinsamen Anstrengung hervorgehen werden.

„Es handelt sich um eine enorme, von Spielern geleitete Aktivität, die die unglaubliche Community rund um Elite Dangerous feiert, die weiterhin aktiv und leidenschaftlich an der Serie interessiert ist“, sagt Verquerre.

Distant Worlds 3 unterstreicht, wie Videospiele einzigartige Plattformen für immersive, kollaborative Erlebnisse bieten können, die die Kernziele der realen Weltraumforschung widerspiegeln: Entdeckung, Gemeinschaft und die Ausweitung der Grenzen des Möglichen.