Die heutige Mondphase: Eine schwächer werdende Sichel am 16. Oktober 2025

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Während der Mondzyklus seinen vorhersehbaren Rhythmus fortsetzt, verschwindet der Mond allmählich aus dem Blickfeld. Jede Nacht bringt uns dem Neumond näher und markiert das Ende eines 29,5-tägigen Zyklus, der von der Dunkelheit bis zur vollständigen Erleuchtung und wieder zurück reicht. Dieser Zyklus entsteht, weil der Mond die Erde umkreist und die sich ständig ändernden Positionen von Sonne, Erde und Mond die Menge des zu uns zurückreflektierten Sonnenlichts beeinflussen.

Was Sie heute Abend erwartet: Ein abnehmender Halbmond

Am Donnerstag, 16. Oktober 2025, erscheint der Mond als Abnehmende Sichel. Das bedeutet, dass nur 22 % seiner Oberfläche beleuchtet werden – eine auffällig schwache Präsenz am Nachthimmel. Trotz der eingeschränkten Sicht gibt es immer noch faszinierende Details, die man mit bloßem Auge beobachten und mit etwas Hilfe noch mehr entdecken kann.

Mondmerkmale heute Abend sichtbar

Selbst bei begrenzter Beleuchtung können aufmerksame Beobachter mehrere Wahrzeichen auf dem Mond erkennen:

  • Mit bloßem Auge: Das Aristarch-Plateau und der Kepler-Krater können ohne besondere Ausrüstung unterschieden werden.
  • Fernglas: Die Verwendung eines Fernglases verbessert die Sicht und gibt den Blick auf das Mare Humorum, das Grimaldi-Becken und den Oceanus Procellarum frei.
  • Teleskop: Ein Teleskop bietet die beste Sicht und ermöglicht es Ihnen, Reiner Gamma – einen einzigartigen Mondwirbel – und den Schiller-Krater zu sehen.

Der Mondkalender: Wann sehen wir den Vollmond wieder?

Für diejenigen, die sehnsüchtig auf eine hellere Monddarstellung warten: Der nächste Vollmond findet am 5. November 2025 statt.

Mondphasen verstehen

Das Aussehen des Mondes ändert sich während seiner 29,5-tägigen Umlaufbahn um die Erde vorhersehbar. Hier ist eine Aufschlüsselung der acht Hauptphasen:

  • Neumond: Der Mond steht zwischen Erde und Sonne und ist für uns unsichtbar, da die sonnenbeschienene Seite abgewandt ist.
  • Zunehmender Halbmond: Ein winziger Lichtstreifen beginnt auf der rechten Seite des Mondes zu erscheinen (von der nördlichen Hemisphäre aus gesehen). Der Begriff „Wachsen“ bezieht sich auf die allmähliche Vergrößerung der beleuchteten Fläche.
  • Erstes Viertel: Die Hälfte der Mondoberfläche ist beleuchtet – eine klassische Halbmondform.
  • Wachsing Gibbous: Mehr als die Hälfte des Mondes ist beleuchtet, aber er hat noch nicht seine volle Leuchtkraft erreicht.
  • Vollmond: Das gesamte Gesicht des Mondes ist hell erleuchtet und sichtbar.
  • Abnehmender Gibbous: Nach dem Vollmond beginnt der beleuchtete Teil abzunehmen, wobei das Licht auf der rechten Seite (von der Nordhalbkugel aus gesehen) schwächer wird. „Abnehmend“ zeigt eine Verringerung der beleuchteten Fläche an.
  • Drittes Viertel (oder letztes Viertel): Eine weitere Halbmondphase, aber die linke Seite ist jetzt beleuchtet.
  • Abnehmende Sichel: Ein dünner Lichtstreifen verbleibt auf der linken Seite des Mondes, bevor er wieder verschwindet und zurück zum Neumond führt.

Die zyklische Natur der Mondphasen ist eine ständige Erinnerung an die Vernetzung von Sonne, Erde und unserem himmlischen Nachbarn und eine Quelle des Wunders über Kulturen und im Laufe der Geschichte hinweg.

Die Beobachtung des Mondes, selbst in seinen schwächeren Phasen, bietet einen fesselnden Einblick in die Geheimnisse unseres Sonnensystems und die Schönheit eines Naturphänomens