Seit heute, dem 4. März 2026, befindet sich der Mond in seiner Waning Gibbous -Phase. Das bedeutet, dass nach dem jüngsten Vollmond der von der Erde aus sichtbare beleuchtete Anteil jede Nacht weiter abnehmen wird. Derzeit sind etwa 99 % der Mondoberfläche beleuchtet, was ihn zu einem eindrucksvollen Anblick am Nachthimmel macht.
Was Sie heute Abend sehen können
Allein mit Ihren Augen können Sie markante Mondmerkmale wie das Aristarch-Plateau, den Kopernikus-Krater und das Mare Serenitatis beobachten. Ein Fernglas wird noch mehr Details offenbaren: den Krater Mare Nectaris, den Archimedes-Krater und den Endymion-Krater. Für diejenigen mit Teleskopen erweitern sich die Möglichkeiten dramatisch. Vielleicht entdecken Sie sogar die Landeplätze von Apollo 15 und 16 sowie das zerklüftete Fra-Mauro-Hochland.
Der Mondzyklus erklärt
Der Mond umkreist die Erde in etwa 29,5 Tagen und durchläuft dabei acht verschiedene Phasen. Obwohl wir immer nur eine Seite des Mondes sehen, ändert sich die von der Sonne beleuchtete Menge auf ihrer Reise, wodurch die Phasen entstehen, die wir kennen.
Hier ist eine Aufschlüsselung dieser Phasen:
- Neumond : Die der Erde zugewandte Seite ist dunkel und macht den Mond unsichtbar.
- Wachsender Halbmond : Auf der rechten Seite (in der nördlichen Hemisphäre) erscheint ein Lichtstreifen.
- Erstes Viertel : Die Hälfte des Mondes leuchtet auf der rechten Seite und ähnelt einem Halbmond.
- Wachsendes Gibbous : Mehr als die Hälfte ist beleuchtet und nähert sich der Fülle.
- Vollmond : Das gesamte sichtbare Gesicht ist hell.
- Waning Gibbous : Das Licht beginnt auf der rechten Seite zu verblassen.
- Drittes Viertel (Letztes Viertel) : Die Hälfte des Mondes ist auf der linken Seite beleuchtet.
- Abnehmender Halbmond : Ein dünner Streifen verbleibt auf der linken Seite, bevor er verschwindet.
Wann ist mit dem nächsten Vollmond zu rechnen?
Der nächste Vollmond in Nordamerika wird für den 1. April 2026 vorhergesagt. Die Beobachtung dieser Phasen hilft dabei, die Position und das Aussehen des Mondes im Laufe der Zeit zu verfolgen und bereichert so unser Verständnis der Himmelsrhythmen.
Der Mondzyklus ist eine zuverlässige natürliche Uhr. Das Verständnis dieser Phasen ermöglicht Einblicke nicht nur in astronomische Phänomene, sondern auch in historische Zeitmessungen und kulturelle Traditionen.





















