SpaceX setzt fast 55 weitere Starlink-Satelliten in aufeinanderfolgenden Starts ein

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SpaceX hat an diesem Wochenende seine Starlink-Internetkonstellation mit zwei erfolgreichen Starts sowohl an der Ost- als auch an der Westküste der Vereinigten Staaten rasch erweitert. Das Unternehmen setzte insgesamt 54 Satelliten ein und unterstreicht damit sein unermüdliches Tempo beim Aufbau des weltweit größten Satelliten-Internetdienstes.

Westküsten-Einsatz

Am Freitag, dem 13. März, startete um 10:57 Uhr EDT (7:57 Uhr PDT) eine Falcon 9-Rakete von der Vandenberg Space Force Base in Kalifornien. Es beförderte 25 Starlink-Satelliten (Gruppe 17-31) in eine niedrige Erdumlaufbahn. Etwa eine Stunde nach dem Start wurden die Satelliten erfolgreich eingesetzt, wodurch die Abdeckung von Starlink in der westlichen Hemisphäre weiter gestärkt wurde.

Folgemaßnahmen an der Ostküste

Weniger als 24 Stunden später, am Samstag, startete um 7:37 Uhr EDT (1137 GMT) eine weitere Falcon 9 von der Cape Canaveral Space Force Station in Florida. Diese Mission brachte 29 zusätzliche Starlink-Einheiten (Gruppe 10-48) in die Umlaufbahn, wodurch sich die Gesamtzahl der aktiven Satelliten im Netzwerk auf 9.985 erhöhte, wie der Raumfahrtexperte Jonathan McDowell ermittelte.

Booster-Wiederherstellungen

Bei beiden Starts gelang die Bergung der Falcon 9-Booster der ersten Stufe, ein Schlüsselelement der Kostensenkungsstrategie von SpaceX. Am Freitag landete Booster 1071 (B1071) auf dem Drohnenschiff Of Course I Still Love You im Pazifischen Ozean. Der Booster vom Samstag, 1095 (B1095), landete auf Just Read the Instructions im Atlantik.

Meilensteinmissionen

Der Start am Samstag war die 625. Gesamtmission von SpaceX und die 585. erfolgreiche Booster-Landung. Es handelte sich auch um den 32. Flug des Unternehmens im Jahr 2026, was den aggressiven Startrhythmus unterstreicht, der die schnelle Expansion von Starlink und anderen SpaceX-Programmen vorantreibt.

Der fortgesetzte Einsatz von Starlink-Satelliten zeigt das Engagement von SpaceX für die Bereitstellung eines globalen Breitbandzugangs, insbesondere für unterversorgte Regionen. Bei diesen Starts geht es nicht nur um die Ausweitung der Abdeckung, sondern auch um die Verfeinerung und Skalierung eines Geschäftsmodells, das auf häufigen, zuverlässigen und wiederverwendbaren Raumtransporten basiert.