Wie die unklaren Ergebnisse von Viking 1 auch 50 Jahre später immer noch Diskussionen auslösen

0
3

Heute vor fünfzig Jahren. Also. Rund.

Viking 1 landete auf dem rostroten Boden des Mars. Es war der erste US-Lander, dem eine sanfte Landung auf einem anderen Planeten gelang. Ein Meilenstein.

Aber hier ist es, was Astrobiologen nachts den Schlaf raubt.

Die Daten kamen zurück. Die Experimente liefen. Und das Ergebnis? Es war chaotisch.

Folge 220 von This Week In Space befasst sich mit diesem spezifischen historischen Knoten. Rod Pyle und Tariq Malik bringen die Schwergewichte ins Spiel: Dr. Pascal Lee und Dr. Penny Boston. Sie rezitieren nicht nur Daten. Sie analysieren die Experimente zur Entdeckung von Leben der Wikinger, die ein Paradoxon hervorbrachten, das niemand vollständig gelöst hat.

Haben wir Leben gefunden?

Oder haben wir eine Chemie gefunden, die wie Leben aussah?

Die Verzögerung des Raumschiffs und der Blitzeinschlag

Der Podcast bleibt nicht in der Vergangenheit stecken. Es dreht sich um die unmittelbare Gegenwart. Schnell.

Raumschiffflug 13 schwebt auf der Startrampe. Buchstäblich.

SpaceX führt einen Rechtsstreit. Ein geplanter Landtausch bei Starbase in Südtexas blockiert den Fortschritt. Indigene Gruppen und Naturschützer fordern ein gerichtliches Eingreifen. Jetzt muss das Gericht entscheiden.

Unterdessen wurde in China eine Rakete vom Typ „Langer Marsch 3B“ beim Start vom Blitz getroffen.

Man könnte meinen, das würde die Mission beenden. Das war nicht der Fall. Der Satellit wurde sicher geliefert. Es ist eine deutliche Erinnerung an die Gewalt, die der Raketentechnik innewohnt.

„Blitzeinschlag auf chinesische Rakete auf epidemischem Startfoto festgehalten.“

Chaotisch. Gefährlich. Erfolgreich.

Warum die Ergebnisse von Viking 1 immer noch umstritten sind

Zurück zum Mars. Zurück zum Geheimnis.

Die Landung der Viking 1 markierte das Ende einer Ära und den Beginn eines fünfzigjährigen Streits. Die biologischen Experimente zeigten positive Reaktionen. Gase freigesetzt. Stoffwechselähnliche Aktivität.

Doch das Gaschromatograph-Massenspektrometer fand keine organischen Verbindungen. Keine Kohlenstoffketten. Keine Bausteine.

Also, was ist passiert?

Die führende Theorie deutet nun auf Perchlorate hin.

Diese Salze kommen im Marsboden vor. Sie sind oxidierend. Beim Erhitzen während der Wikinger-Experimente zerstörten sie wahrscheinlich alle vorhandenen organischen Stoffe. Sie haben auch lebenslange Fehlalarme erzeugt.

Es war keine Biologie. Es war eine Chemie, die die Biologie nachahmte.

Aber ist es völlig ausgeschlossen? Einige Wissenschaftler wehren sich immer noch. Die Daten sind nicht eindeutig. Die Rivalität zwischen denen, die „totes Gestein“ sehen, und denen, die „potenzielle Biosignaturen“ sehen, ist heftig.

Von Mariner-Vorbeiflügen bis zur modernen Debatte

Die Episode zeichnet den Bogen nach. Es beginnt mit dem Mariner 4-Triumph. Ein einzelnes körniges Foto. Dann umkreiste Mariner 9 den Planeten und enthüllte, dass Kanäle Mythen waren, aber Vulkane real waren.

Dann kam Viking.

Die Landung selbst war technische Perfektion. Die Wissenschaft war… kompliziert.

Hier geht es nicht nur um Geschichte. Es prägt die Art und Weise, wie wir zukünftige Missionen gestalten. Wenn Sie glauben, dass es Leben geben könnte, können Sie nicht einfach den Boden erhitzen und sehen, was passiert. Man muss genauer hinsehen. Tiefer. Ohne vorher die Beweise zu vernichten.

Möchten Sie Ihre eigene Rakete bauen?

Wenn sich das Starship-Startdrama zu weit entfernt anfühlt, gibt es eine greifbare Lösung.

Estes Industries stellt ein maßstabsgetreues Modell einer Falcon 9 her. Es ist nicht nur Plastik. Es startet.

Der Einzelhandelspreis beträgt 149 US-Dollar.

Es erfasst die Geometrie des Originals. Die Flossen. Der Nasenkegel. Der Schub. Sie können es jetzt kaufen. Verwenden Sie den Code IN-COLLECTSPACE für 10 % Rabatt. CollectSPACE.com unterstützt dies.

Es ist eine Erinnerung. Wir können den Traum verwirklichen. In unseren Wohnzimmern.

Die offene Frage bleibt bestehen

Fünfzig Jahre später.

Wir haben Rover. Wir haben Orbiter. Wir haben Proben, die nach Hause kommen.

Aber wir haben die Frage, die Viking 1 aufgeworfen hat, immer noch nicht beantwortet.

Sind wir allein?

Die Perchlorat-Erklärung ist solide. Aber die Unklarheit bleibt bestehen. Es liegt in den Daten. Im Boden. In der Debatte.

Vielleicht bringt die nächste Mission Klarheit. Oder vielleicht wird es einfach gefragt