Neue Affenart im Kongo gefunden

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Rosa-orangefarbene Lippen. Ein schwarzes Gesicht. In der Demokratischen Republik Kongo ist gerade ein neuer Primat aufgetaucht.

Versteckt weit oben im Blätterdach. Lomami-Nationalpark. Dort ist es dicht. Tropisch. Es ist schwer, etwas zu erkennen, ohne hinzusehen.

Die Leute haben dieses Ding bereits 2008 entdeckt. Naturschützer haben es damals gesehen. Sind sie sofort losgerannt, um die Bücher zu holen? Nein. Es hat noch zehn Jahre gewartet.

Eine weitere Sichtung brachte schließlich ein internationales Team dazu, sich tatsächlich auf die Suche zu machen. Sie gingen. Sie haben studiert. Jetzt sagt die Wissenschaft: Ja, das ist real. Es ist eine neue Art.

Dr. Karen Laurenson ist Afrika-Direktorin der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt. Sie nennt es „erstaunlich“. Kein Schock, aber sie sagt, dass die Natur immer noch viele Geheimnisse birgt. Dinge, die wir noch nicht erforscht haben.

Es gibt noch „viel da draußen“

Müssen wir wirklich immer wieder in den Dschungel zurückkehren, um herauszufinden, was sich dort verbirgt? Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Aber der Affe ist jetzt da. Warten in den Blättern.