Während wir uns durch den Mondzyklus bewegen, tritt am Nachthimmel eine Periode nahezu völliger Dunkelheit ein. Am Donnerstag, 16. April 2026 erreicht der Mond seine Phase der abnehmenden Sichel und bietet Sternguckern nur sehr wenig Beobachtungsmöglichkeiten.
Aktueller Mondstatus
Laut dem Daily Moon Guide der NASA ist der Mond derzeit nur zu 2 % beleuchtet. Da ein so kleiner Teil der Mondoberfläche das Sonnenlicht einfängt, wird der Mond heute Nacht mit bloßem Auge kaum sichtbar sein. Selbst wenn Sie es erkennen, ist der beleuchtete Splitter zu klein, um nennenswerte Oberflächendetails oder Krater zu erkennen.
Dieser „Verschwindensakt“ ist ein normaler Teil des Mondzyklus und signalisiert, dass sich der Mond einer Neumondphase nähert, in der er zwischen der Erde und der Sonne steht und aus unserer Sicht praktisch unsichtbar wird.
Blick nach vorn: Der Weg in den Mai
Wenn Sie auf einen helleren Himmel warten, müssen Sie etwas länger warten. Das nächste große Mondereignis wird der Vollmond sein, der voraussichtlich am 1. Mai stattfinden wird. Insbesondere wird es im Mai 2026 zwei Vollmonde geben, ein Phänomen, das oft als „Blue Moon“ bezeichnet wird, wenn es der zweite Vollmond in einem einzelnen Kalendermonat ist.
Den Mondzyklus verstehen
Die sich verändernden Formen des Mondes werden nicht dadurch verursacht, dass sich der Mond selbst verändert, sondern durch seine Position relativ zur Erde und zur Sonne. Es dauert ungefähr 29,5 Tage, bis der Mond unseren Planeten vollständig umrundet hat. Während dieser Reise sehen wir acht verschiedene Phasen:
Die Wachsphasen (Wachstumslicht)
- Neumond: Der Mond steht zwischen Erde und Sonne; Die uns zugewandte Seite ist dunkel.
- Wachsender Halbmond: Ein dünner Lichtstreifen erscheint auf der rechten Seite (in der nördlichen Hemisphäre).
- Erstes Viertel: Genau die Hälfte des Mondes ist auf der rechten Seite beleuchtet.
- Wachsing Gibbous: Der größte Teil des Mondes ist beleuchtet, aber er hat noch nicht die volle Beleuchtung erreicht.
Die abnehmenden Phasen (Schrumpfendes Licht)
- Vollmond: Das gesamte Gesicht des Mondes ist beleuchtet und sichtbar.
- Waning Gibbous: Der beleuchtete Teil beginnt von der rechten Seite her zu schrumpfen.
- Drittes Viertel: Die Hälfte des Mondes ist beleuchtet, aber auf der linken Seite.
- Abnehmender Halbmond: Ein letzter dünner Lichtstreifen verbleibt auf der linken Seite, bevor der Zyklus auf einen Neumond zurückgeht.
Warum das wichtig ist: Das Verständnis dieser Phasen ist für Astronomen und Gelegenheitsbeobachter gleichermaßen wichtig. Die abnehmende Sichelphase ist eigentlich eine ideale Zeit für die Beobachtung von Objekten im Weltraum wie Nebeln oder fernen Galaxien, da der Mangel an Mondlicht für einen viel dunkleren Himmel sorgt und die Lichtverschmutzung durch den Mond selbst verringert wird.
Zusammenfassung: Mit nur 2 % Beleuchtung heute Abend ist der Mond fast unsichtbar, während er seine abnehmende Sichelphase durchläuft und sich dem nächsten Vollmond am 1. Mai nähert.





















